„Legendewagen“ – durch alle Länder der Erde.

Mercedes-Benz Wanderausstellung.

Bis Mitte März war im Mercedes-Benz Center in München ein Auto zu sehen, das selbst fast die ganze Welt gesehen hat. Sein Name: „Otto“. Auf dem Tacho: fast 900.000 Kilometer. Die Marke: Mercedes-Benz.

• Ausstellung mit dem Weltrekordwagen Mercedes-Benz 300 GD „Otto“
• Rekord für die Ewigkeit: 215 Länder in 26 Jahren
• Marathon: Problemlos über fast 900.000 Kilometer, ein Drittel davon auf unbefestigten Pisten
• Beeindruckende Bilder, spannende Stories: Einblicke in das Leben in einer G-Klasse

Es ist die Geschichte eines unglaublichen Abenteuers: Gunther Holtorf fuhr mit seinem Mercedes 300 GD durch alle befahrbaren Länder der Erde. 26 Jahre war er mit dem blauen G-Modell unterwegs, das seine inzwischen verstorbene Frau Christine auf den Namen „Otto“ getauft hat. Die Holtorfs lebten während der gesamten Zeit in ihrem „Otto“ und konnten so an Orte fernab der Zivilisation fahren: In die hintersten Winkel Afrikas, quer durch Savannen, Wüsten, bis in den undurchdringlichen Dschungel des Kongo; in abgeschottete Staaten wie Nordkorea, Myanmar oder Bhutan; über 5000 Meter hohe Pässe in den Anden, am Mt. Everest oder auf dem Karakorum-Highway.

Nie zuvor war ein Auto in allen befahrbaren Ländern der Erde: 215 Staaten, Regionen und Territorien hat „Otto“ besucht. Anfang Oktober 2014 endete seine Reise offiziell mit einem Besuch am Brandenburger Tor in Berlin. Doch bevor er eine neue Heimat im Mercedes-Museum in Stuttgart findet, geht er mit einer eigens konzipierten Wanderausstellung noch einmal für etwa zwei Jahre auf Tour durch Europa. Seine letzte große Reise.

Die Ausstellung.

„Otto“ stand in der Ausstellung genau so, als habe Gunther Holtorf ihn gerade für eine Übernachtung vorbereitet: Mit gemachtem Bett und offener Küche am Heck. Über die Jahre hatte der inzwischen 77-jährige sein Auto immer weiter optimiert. Jeder noch so kleine Stauraum wurde genutzt, speziell gefertigte Taschen, Haken und Bänder sicherten die Ladung auch auf den ruppigsten Pisten. Holtorf, der selber an der Konzeption der Ausstellung beteiligt war und viele der Original-Exponate zur Verfügung stellte, wollte ein Fahrzeug, mit dem er absolut autark sein konnte.

Neben „Otto“ stand in der Ausstellung ein offener Standard-Container. In ihm konnten die Besucher sich am medialen Lagerfeuer niederlassen und dem begabten Erzähler Holtorf lauschen, der per Video von seinen Abenteuern berichtete. Außerdem war zu sehen: Die Bilder einiger der schönsten Landschaften der Erde, die der begabte Fotograf unterwegs gemacht hat, sowie eine Landkarte mit der kompletten Reiseroute.